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"Die kardiologische
Rehabilitation ist die koordinierte Summe von
Maßnahmen, die benötigt werden, um die bestmöglichen
physischen, psychischen und sozialen Bedingungen zu
schaffen, damit Patient/Innen mit chronischer oder
auf ein akutes Ereignis folgender, kardiovaskulärer
Erkrankung aus eigener Kraft ihren gewohnten Platz in
der Gesellschaft bewahren oder wiedereinnehmen
können, und durch verbesserte Lebensgewohnheiten das
Fortschreiten der Erkrankung begrenzen oder umkehren
können."
(World Health Organisation, Genf 1993)
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Ziele:
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Wiedererlangung des Selbstvertrauens
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Stabilisierung der Leistungsfähigkeit
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Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
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Verbesserung der Lebensqualität
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Erhaltung der Selbstständigkeit bis ins hohe
Alter
Zielgruppe sind Personen mit:
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Zustand nach akutem Koronarsyndrom (STEMI)
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Zustand nach Bypassoperation
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Zustand nach anderen Operationen am Herzen
und an den großen Gefäßen
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Zustand nach Herz- oder Lungentransplantation
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Chronische Belastungsherzinsuffizienz (NYHA
Stadium II, III)
Inhalte:
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Ausdauertraining
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Angewandte Entspannungsübungen
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Ernährungsschulung
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Raucherentwöhnung
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Psychokardiologische Betreuung
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Phasen der Rehabilitation
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Phasen der
Rehabilitation
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Phase I: Frühmobilisation nach
dem Akutereignis im Krankenhaus
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Phase II: In ausgewählten
Fällen nach einem Akutereignis im Anschluss an
die Phase I oder nach einer anderen
Erstmanifestation einer KHK. Die ambulante
kardiologische Rehabilitation in der Phase II
(Dauer 4 - 6 Wochen) stellt in geeigneten
Fällen eine Alternative oder Ergänzung der
stationären Rehabilitation dar. Als Alternative
kommt sie bei Patientenwunsch, niedrigem
kardiovaskulären Risiko und einem
entsprechenden sozialen Umfeld in Betracht.
Voraussetzung für die ambulante Phase II
Rehabilitation ist das Vorhandensein einer den
Qualitätsnormen der stationären Phase II
Rehabilitation entsprechenden ambulanten
Rehabilitationseinrichtung.
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Phase III: Ambulante
Rehabilitation in einer ambulanten
Rehabilitationseinrichtung im Anschluss an die
Phase II (Dauer: 6 - 12 Monate, in medizinisch
indizierten Fällen auch länger). Ein
vorrangiges Ziel der ambulanten Phase III
Rehabilitation ist es, dass sie
berufsbegleitend und damit wohnort- bzw.
arbeitsplatznahe stattfinden kann.
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Phase IV:
Langzeitsekundärprävention in
Eigenverantwortlichkeit der Patienten im
Anschluss an die Phase III (Dauer: lebenslang,
z.B.: Herzgruppen, Sportvereine, Heimtraining,
etc.)
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Ambulante
kardiologische Rehabilitation CVW.pdf